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Anton Schaefer

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Forschung & Entwicklung

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Das Ziel der vergemeinschafteten Forschung und Entwicklungsfoerderung in der Union ist die Zusammenarbeit zwischen Partnern verschiedener Laender im Rahmen ihrer aufeinander folgenden Rahmenprogramme anzuregen.
Dies erfolgt seit Anfang der 80er Jahre duch Programme zur Entwicklung eines neuen kooperativen Ansatzes in einer im Wandel begriffenen Gesellschaft. In Europa beginnt sich langsam ein "europaeischer Forschungsraum" abzuzeichnen.

Dies ist eine Reaktion auf die zunehmend globalisierte Entwicklung. Der Austausch von Informationen und wissenschaftlichen Ergebnissen zwischen den Forschern muss schneller und effizienter erfolgen. Die Zusammenarbeit und Aufgabenteilung intensiviert werden.

Eine gemeinsame europaeische Forschungspolitik ist jedoch noch nicht vorhanden. Die Koordination zwischen den Unionsmitgliedstaaten und der Kommission ist sicherlich noch nicht optimal.
Auch haben die Mitgliedstaaten aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung die gesamten Forschungsausgaben der EU auf 1,8 % des BIP reduziert, waehrend die USA und Japan weiterhin nahezu 3 % ihres BIP fuer die Forschung ausgeben (2004 geben von den 25 Mitgliedstaaten nur Schweden - 3,74% - und Finnland - 3,51% - mehr als 3% des Bruttoinlandsprodukts für Forschung & Entwicklung aus).

Vor allem im Bereichen medizinische Forschung und Chemie ist die EU stark. Dieses Potenzial muss in Zusammenarbeit mit den Unternehmen, Forschungsinstituten und den Hochschulen ausserhalb Europas gepflegt, ausgebaut und in vollem Umfang ausgeschoepft werden.


Der europaeische Forschungsraum hat das Ziel,
  • die materiellen Ressourcen und Infrastrukturen auf europaeischer Ebene zu buendeln
  • mehr Kohaerenz beim Einsatz oeffentlicher Mittel und Instrumente zu erreichen
  • private Investitionen zu foerdern
  • eine wissenschaftlich-technisches Referenzsystem fuer die Umsetzung der Politik zu schaffen
  • die Humanressourcen auszubauen und
  • die Erhoehung der Mobilitaet zu erreichen und damit
  • ein dynamisches, offenes und fuer Forscher und Investoren attraktives Europa zu schaffen
  • dass einen Raum gemeinsamer Werte umschliesst

Dies soll ua durch die Schaffung von "Exzellenzentren" und durch durch die Vernetzung von Spitzenforschungseinrichtungen erfolgen.

Dabei sind in den Mitgliedstaaten der Union in praktisch allen Wissenschaftsdisziplinen Forschungszentren von internationalem Spitzenniveau vorhanden. Doch ueber deren Arbeit ist ausserhalb der europaeischen Grenzen oft nur wenig bekannt.

Immer noch werden die einzelstaatlichen Forschungsprogramme weitgehend getrennt verwaltet, gefuehrt und koordiniert.
Die nationalen Forschungsbehoerden der Mitgliedstaaten haben sich bereits dafuer ausgesprochen, einzelstaatliche Programme grundsaetzlich fuer andere Teilnehmer zu oeffnen. Die Kommission kann hier aber derzeit nur als Initiator fungieren. Sie kann nur die logistischen und rechtlichen Mittel fuer eine bessere Koordinierung der in Europa durchgefuehrten Forschungsmassnahmen zur Verfuegung stellt.

Dies wurde in der Vergangenheit bereits durch die Schaffung und Foerderung von zwischenstaatlichen Kooperation fuer wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit getan.Es entstanden z.B.:

  • EWS (Europaeische Wissenschaftsstiftung),
  • ESA (Europaeische Weltraumagentur,
  • COST (Europaeische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Forschung),
  • EUREKA (ausserhalb der Gemeinschaft gefuehrtes Forschungsprogramm )
  • usw.

Ein wesentliches Bedürfnis fuer den europaeischen Forschungsraum ist auch der Schutz der Forschungsergebnisse.
Das europaeische Patentsystem (das Europaeische Patentamt und die entsprechenden Behoerden der Einzelstaaten), beruht auf der Erteilung von nationalen Patenten, die nur in den Mitgliedstaaten gelten, fuer die sie erteilt wurden.
Das ist ein sehr kostspieliges System und auch ein Haupthindernisse fuer die weitere und breitere Verwendung von Patenten in Europa.
Die Kommission beabsichtit daher die Schaffung eines einzigen "richtigen" Gemeinschaftspatents vorzuschlagen, das fuer den gesamten EU-Raum einheitlich gilt.

In den Unionsmitgliedstaaten werden auch Inlaender in vielen Faellen immer noch anderen Unionsbuergern vorgezogen, wenn es um den Wissenschafts- und Hochschulbereich geht.
Fuer Forscher aus anderen europaeischen Laendern ist oftmals keine adaequaten Karrieremoeglichkeiten vorhanden. dadurch haben aber auch die Forschungsorganisationen keine Moeglichkeit, das Erfahrungspotenzial dieser Wissenschaftler fuer sich zu nutzen und dadurch selbst weiter zu wachsen.

Auch Forscher aus Drittlaendern finden derzeit keine besonders guenstigen materiellen und administrativen Bedingungen vor.
Insbesondere die rechtlichen Vorschriften, die wissenschaftlichen Rahmenbedingungen und die Sprache sind von Land zu Land immer noch sehr unterschiedlich.
Ziel ist es, die besten Forscher aus aller Welt in die europaeischen Laboratorien und Forschungsstaetten zu bringen. Dazu soll z.B. ein europaeisches Stipendiensystem fuer Wissenschaftler aus Drittlaendern geschaffen werden.
Fuer Entwicklungslaender muss dieses System auch so konzipiert sein, dass die Rueckkehr der Forscher in ihr Land spaeter gefoerdert wird, damit diese Laender von den Erfahrungen dieser Menschen wiederum profitieren koennen.




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Aktualisiert am 07.01.2007
Erstellt: 01.12.2004